Tag 1 Seminar in Welschneudorf 3.10.19-6.10.19

Seminar in Welschneudorf 3.10.19-6.10.19 Zum zweiten Mantrailing Seminar diesen Jahres trafen wir uns diesmal in Welschneudorf. Es waren zwei Trainer, zwei VPs, 7 Hundeführer und 10 Hunde anwesend. Das Wetter war zwar nicht auf unserer Seite, aber auch das muss gelernt werden. Mit Regen und Kälte starteten wir am ersten Tag gleich mit vier Aufgaben, die die Hundeführer und ihre Hunde zu meistern hatten. Der erste Trail begann direkt an der Unterkunft. Dieser war ein Negativtrail, das heißt die vermisste Person (VP) lief eine Weile bis sie in diesem Fall an einer Stelle ins Auto stieg und wegfuhr. Somit entstand ein Spurabriss und der Weg konnte nicht mehr weiter verfolgt werden. Dies zu erkennen stellt immer eine Herausforderung für den Hundeführer dar, aber sie wurde von allen gut gemeistert. Danach war wichtig noch einen positiven Trail zu machen, bei dem der Hund seine Person findet und seine verdiente Belohnung bekommt. Dieser Trail ging durch ein Wohngebiet. Die VP machte sich in einem Garten mit Decke und Stuhl bequem und wurde sogar von der Hausherrin schön umsorgt (danke hierfür). Durch die wechselnden Wetterbedingungen, den ständig wechselnden Wind, Spurabrisse und die Steigungen und Gefälle hatte auch dieser Trail es in sich. Dennoch fanden alle Hunde, auch durch verschiedene Wege, zum Ziel. Dannach ging es weiter. Bei Lothar (Trainer) musste von den Meisten ein Negativ erkannt werden, das heißt man bekommt einen Geruchsträger von einer Person, die nie in dieser Gegend war, somit kann auch keine Spur gefunden werden. Die Hunde meisterten auch diese Aufgabe mit bravour. Ein paar der Mantrailer bekamen jedoch einen Geruchsträger von Lothar. Dies stellte eine große Herausforderung dar, da keiner damit rechnete seine gesuchte Person direkt neben oder hinter sich zu haben. Anschließend ging es wieder mit einem positiven Trail weiter. Man bekam einen Geruchsträger von einer versteckten Person, der Hunde wurde aber gleich zu Beginn von einer anderen Person abgelenkt, gerufen und animiert diesem zu folgen. Die Hunde mussten also entscheiden, ob sie nach dem Geruch der richtigen Person gehen oder ob sie nach Augen und Gehör gehen und es bei der falschen Person probieren. Beim finden der richtigen Person gab es eine Belohnung für die Hunde und einen zweiten Geruchsträger von der Person, die zur Ablenkung vorher diente. Diese versteckte sich in dieser Zeit an einem anderen Ort. Danach war der erste Tag mit viel Input zuende. Es war sehr lehrreich und wir danken Trainer und VPs.