Einsatz in Plieningen am 28.09.2019

Einsatz in Plieningen am 28.09.2019 Nachdem wir vor zwei Wochen angerufen wurden um einen vermissten Jagdhund zu suchen, ging es bei diesem Einsatz um eine vermisste Katze. Freitag erhielt Lothar den Hilferuf einer Polizistin aus Plieningen, deren zweijährige Katze namens „Lia“ bereits seit zehn Tagen vermisst wurde. Obwohl etliche Plakate im Ort aufgehängt wurden und die Besitzerin das Gebiet mehrfach abgesucht hatte, blieb Lia verschwunden. Ein Kollege gab der Besitzerin dann den Tipp es doch einmal mit Mantrailern zu versuchen. Gesagt getan. Nachdem Lothar uns informiert hatte, erklärten sich auch sofort 5 Teams bereit zu helfen. Am Samstag um 10.00 Uhr ging es los. Die Besitzerin war überglücklich das wir die Suche übernehmen wollten und konnte es gar nicht fassen, dass wir wirklich einer Katze wegen gekommen sind. Nach kurzer Abfrage über das Bewegungsmuster der Katze und Übergabe des Geruchsträgers ging es auch schon los. Laut Besitzer ging der Vierbeiner immer mit zur Haustür, anschließend zu den Mülleimern und danach zu ihrem Lieblingsplatz unter einen großen Busch im Vorgarten. Lotte und Andrea waren das erste Team, das sich an die Arbeit machte. Angesetzt wurde an der Haustür. Die Besitzerin staunte nicht schlecht als Lotte den Geruchsträger bekam und sofort von der Haustür über die Mülleimer zum besagten Gebüsch rannte. Das Suchverhalten stimmte 100% mit dem Bewegungsmuster überein. Lotte blieb weiter am Bewegungsmuster dran und suchte das Wohngebiet intensiv ab. Bei zwei Häusern zeigte sie verstärkt an. Es war Zeit zu wechseln und Franziska übernahm mit Kira die Suche. Das Team bestätigte das Verhalten von Lotte. Sie blieben ebenfalls im Wohngebiet und der Weg führte über die Häuser, die Lotte auch schon anzeigte. Wieder wurden die Teams getauscht und Beatrice übernahm mit Detti die Spur. Detti verhielt sich ähnlich wie die Hunde vorher. Sie blieb im Wohngebiet und zeigte ebenfalls verstärkt die beiden Häuser an, die die Hunde vor ihr anzeigten. Das Gebiet wurde durch das Suchverhalten mittlerweile stark eingegrenzt. Beim nächsten Wechsel übernahm Franziska mit Pepper. Und wieder ergab sich das gleiche Muster. Wir waren jetzt am Rand des Wohngebietes und Pepper machte keine Anstalten das Gebiet zu verlassen. Es galt jetzt, hier noch einen Weg abzuklären, der aus dem Gebiet heraus geführt hätte. Um das abzuchecken wurden Conny und Moyras eingesetzt. Moyras nahm den Geruch vom Geruchsträger auf, verhielt sich aber sehr zurückhaltend und wollte gar nicht los. Dieser Weg kam nicht in Frage und da es keine anderen Möglichkeiten mehr gab, wurde die Suche an dieser Stelle beendet, leider ohne die kleine Lia zu finden. Die Besitzerin war jedoch überaus dankbar für unseren Einsatz weil sie jetzt wusste, dass sie in dem Wohngebiet verstärkt suchen muss und nun doch noch Hoffnung hat Lia zu finden…